Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit in einer weit, weit entfernten Turnhalle, als sich das epische Duell „Alli gege de Vorstand“ erneut ereignete. Nach der bitteren Niederlage im letzten Jahr war der Vorstand dieses Mal fest entschlossen, den verlorenen Titel zurückzuholen. Und siehe da: Das Imperium schlug zurück!
Pässe flogen präzise wie Laserschüsse, Taktiken wurden mit chirurgischer Präzision ausgeführt, und ein Schuss kullerte nur kurz vor der Schlusssirene über die Torlinie. So gelang es dem Vorstand, zum dritten Mal den begehrten Pokal in die Höhe zu stemmen. Die Rebellion? Geschlagen. Die Halle? Erfüllt von ungläubigem Schweigen. Nur vereinzelt hörte man ein entsetztes „Das kann doch nicht wahr sein!“
Doch wer dachte, das wäre ein gemütlicher Spaziergang für den Vorstand gewesen, irrte gewaltig. In der Finalrunde erwachte der Kampfgeist, und die Spiele entwickelten sich immer mehr zu einem Schlachtfeld. Jeder Ball wurde verbissen verteidigt, jeder Zweikampf mit vollem Einsatz geführt.
Natürlich blieb auch diesmal der Spielplan nicht unkommentiert, und auch die Schiedsrichter mussten einiges einstecken. Ob berechtigt oder nicht, am Ende ist es eben leichter, von aussen zu kritisieren, als selbst die Pfeife in der Hand zu haben.
Doch der Krieg ist noch nicht vorbei. Die Rebellion wird sich sammeln, ihre Strategie überdenken und im nächsten Jahr erneut versuchen, das Blatt zu wenden. Dann heisst es wieder: Möge die Macht mit den Mitgliedern sein, denn das Imperium wird seinen Thron nicht kampflos räumen!


